Haarausfall und Transplantationen
Haarausfall Nach der morgendlichen Dusche das Abfluss-Sieb von den eigenen Haaren befreien zu müssen – ein Alptraum!
Haarausfall ist heute weit verbreitet und macht vor keiner Schicht der Gesellschaft Halt. Frauen und Männer leiden gleichermaßen an dem Ärgernis und auch Kinder sind immer öfter gezwungen, sich einer Behandlung gegen Haarausfall zu unterziehen. Ob die Ursache nun genetisch, hormonell oder stressbedingt ist – die Suche nach der Lösung ist bei allen Betroffenen ein großes Thema. Doch woraus resultiert Haarausfall und welche Arten gibt es? Die verschiedenen Typen des Haarausfalls erkennt man schnell an einzelnen Symptomen. Eine Behandlung ist nicht immer einfach, doch auch der Schritt zur Haartransplantation ist nicht immer notwendig.
Splissiges, mattes und strohiges Haar lässt schnell die Vermutung auf falsche Pflege zu. Zu häufiges Kämmen, Färben oder Fönen kann ebenso wie Gummibänder, Dauerwelle oder Sonneneinstrahlung zu solchen Haarstrukturschäden führen. Hier hilft keine Haartransplantation der Welt. Sorgfältige und behutsame Pflege als Behandlung gegen Haarausfall? In diesem Fall könnte das die Lösung sein.
Etwas schwieriger ist es, diffusen Haarausfall zu vermeiden oder gar zu kurieren. Mehr als 100 Haare verlieren Betroffene pro Tag. Durch eine mangelhafte Nährstoffversorgung wirkt das Haar großflächig dünner, wird anfälliger und fällt vorzeitig aus. Vermeidbare Einflüsse wie Stress und Ernährungsdefizite gehören ebenso zu den Ursachen wie Schwangerschaften oder schwere Infekte. Bei der Behandlung gegen Haarausfall dieser Art hilft die Zufuhr der fehlenden Nähr- und Aufbaustoffe.
Viele Menschen verlieren Haare ohne erkennbare Ursache. Überall auf dem Haupt oder dem Körper bilden sich unterschiedlich große, kahle Stellen. Der sogenannte kreisrunde Haarausfall wird immunologischen Vorgängen, also körperlichen Abwehrmechanismen zugeschrieben – sicher sind sich die Wissenschaftler aber nicht. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch um eine reversible Krankheit, so dass eine Behandlung gegen Haarausfall dieser Art durchaus möglich ist.
Kahle Stellen am Scheitel und zurückweichender Haaransatz an der Stirn? Manchen wurde er einfach in die Wiege gelegt, der erbliche oder hormonell bedingte Haarausfall. Mit dem Alter werden die Haare dünner und kürzer bis schließlich nur noch ein Flaum übrig bleibt. Auch Frauen bleiben nicht verschont und können zum Beispiel durch die Hormonschwankungen in den Wechseljahren durchaus betroffen sein. Hier kann sowohl eine Haartransplantation als auch Pantostin helfen.
Es gibt also eine Behandlung gegen Haarausfall jeder Art. Eine recht aufwendige aber erfolgreiche Möglichkeit stellt die bereits erwähnte Haartransplantation dar. Hier werden noch gesunde Haarwurzeln, zum Beispiel aus dem Haarkranz, der bei Männern meist vom Haarausfall verschont bleibt, sozusagen auf das Haupt “verlagert”. Dadurch wird der normale Haarwuchs wieder an die richtige Stelle gerückt und kann sogar frisiert, gefärbt oder gewellt werden. Allerdings hilft das nicht immer. Bei diffusem Haarausfall zum Beispiel wäre eine Haartransplantation nicht hilfreich.
Nachdem der Betroffene also die ausgefallenen Haare aus dem Abfluss-Sieb entfernt hat, sollte er sich eben nicht selbst stressen, sondern direkt einen Termin beim nächsten Hautarzt vereinbaren, um der Ursache auf den Grund zu gehen und sich wichtige Tipps und Hilfsmittel zur Behandlung geben zu lassen. In den meisten Fällen ist es möglich ihn zu stoppen oder zumindest zu mindern.
